Drei Hände halten sich

Ein Leben, das bleibt

Eine Geschichte, die berührt und lange nachwirkt

Wieder einmal durfte die Glocke der guten Nachrichten bei der ZNS-Stiftung läuten. Dieses Mal stand hinter ihrem Klang eine Geschichte, die berührt und lange nachwirkt.

Jan Schilling war Anfang 20, als ein schwerer Unfall sein Leben und das seiner Familie von einem Moment auf den anderen veränderte. Mehr als drei Jahre lag er im Wachkoma. Seine Mutter Laura wich in dieser Zeit nicht von seiner Seite. Sie gab ihn nicht auf. Jan fand zurück ins Leben.

Viele Jahre später musste Laura Schilling ihren Sohn doch gehen lassen. Im vergangenen Jahr starb Jan an den Folgen einer Lungenentzündung.

Wie lebt man mit einem solchen Verlust weiter? Wie lässt sich die Erinnerung an einen geliebten Menschen bewahren, ohne dass sie nur mit Schmerz verbunden bleibt?

Laura Schilling hat darauf ihren eigenen Weg gefunden. Sie gründete unter dem Dach der ZNS-Stiftung den Jan Schilling-Stiftungsfonds. Der Name ihres Sohnes bleibt damit nicht nur in Erinnerung. Er ist künftig mit etwas verbunden, das anderen Familien zugutekommt, deren Leben durch ein Schädelhirntrauma plötzlich aus der vertrauten Bahn geraten ist. 

Die Erträge des Stiftungsfonds unterstützen die Arbeit der ZNS-Stiftung für Betroffene und Angehörige. Beratung, Begleitung und weitere Angebote können auf diese Weise dauerhaft fortgeführt werden und für die Menschen kostenfrei bleiben, die sie benötigen.

Als die Glocke an diesem Tag erklang, war das deshalb kein unbeschwerter Moment. Es war ein stiller, bewegender Augenblick. Ein Zeichen dafür, dass aus Erinnerung etwas entstehen kann, das weiterträgt. Der Jan Schilling-Stiftungsfonds bewahrt die Verbindung zu einem Menschen, der fehlt – und gibt seinem Namen zugleich einen Platz in der Zukunft.