Eine Frau macht das Friedenszeichen
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Die ZNS-Stiftung

Es kann jeden und jede von uns zu jeder Zeit treffen. Ein schwerer Autounfall auf dem Weg zur Arbeit, ein Sturz im unbeleuchteten Treppenhaus, ein heftiger Zusammenprall beim Schulsport. Ein Schädelhirntrauma kann uns alle treffen. Jederzeit.

Das Erscheinungsbild einer Schädelhirnverletzung reicht dabei von einer Gehirnerschütterung bis hin zu schwersten Hirnverletzungen. Als ZNS-Stiftung engagieren wir uns für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen – seit über 40 Jahren. Und wir machen uns stark für die Prävention von Kopfverletzungen, damit folgenschwere Unfälle gar nicht erst passieren.

Die Zahl der Betroffenen ist erschreckend hoch: Jedes Jahr erleiden rund 670.000 Menschen in Deutschland ein Schädelhirntrauma. Etwa 100.000 von ihnen müssen nach dem Unfall mit dauerhaften körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen weiterleben. Weit über eine Million Menschen sind gegenwärtig dauerhaft auf die Unterstützung von Pflegekräften oder Angehörigen angewiesen.

Unser Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern und ihnen umfassende Teilhabe zu ermöglichen. Durch Aufklärung und präventive Maßnahmen tragen wir dazu bei, die Unfallzahlen zu senken und die Schwere von Kopfverletzungen zu reduzieren. 

Auf den nachfolgenden Unterseiten finden Sie weiterführende Informationen über die ZNS-Stiftung:

Was wir bewirken

Wir setzen uns täglich dafür ein, dass sich die Lebensqualität der Betroffenen mit Schädelhirntrauma verbessert.

In unseren Seminaren erleben sich die Teilnehmenden als selbstwirksam und wachsen im sportlichen, kreativen und musikalischen Tun vielfach über sich hinaus. Betroffene wie Angehörige treffen auf Menschen in einer ähnlichen Lebensphase und spüren, dass sie in der Bewältigung ihrer neuen Situation und mit den Herausforderungen des Alltags nicht allein sind. 

Betroffene und Angehörige fühlen sich verstanden in unseren Beratungsgesprächen und erfahren vielfache Unterstützung im Alltag sowie bei der Durchsetzung von Ansprüchen in der Nachsorge. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Schädelhirntrauma in den Blick genommen werden, damit gesellschaftliche Teilhabe-Hemmnisse auch durch die politischen Entscheidungsträger abgebaut werden.

Über unsere Präventionsmaßnahmen sensibilisieren wir für das Thema Kopfschutz. Wir tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen einen Helm tragen. Wir informieren sie, wie man bei einer Gehirnerschütterung angemessen reagieren sollte. 

Adel Tawil - Präsident der ZNS-Stiftung