Adel Tawil ist dabei!
Ein Sommertag in Köln, ein paar rätselhafte Hinweise auf Instagram und hunderte Fans, die plötzlich quer durch die Stadt unterwegs sind. Was auf den ersten Blick wie eine kurzweilige Schatzsuche für Erwachsene aussah, transportierte eine wichtige Botschaft: den Schutz unseres Kopfes.
Adel Tawil, Musiker und Präsident der ZNS-Stiftung, engagierte sich für die Initiative „Schütz Deinen Kopf!“. An drei verschiedenen Orten in Köln versteckte er jeweils zwei Tickets für sein Konzert am selben Abend im Kölner Tanzbrunnen. Zusätzlich warteten auf die glücklichen Finderinnen und Finder ein persönliches Meet & Greet sowie ein handsignierter Fahrradhelm.
Den Weg zu den Verstecken wiesen kleine Rätsel und Hinweise, die Adel Tawil über den Tag verteilt in seinen Instagram-Stories veröffentlichte. Wer die Spuren am schnellsten entschlüsselte und zuerst am richtigen Ort ankam, durfte sich auf einen ganz besonderen Abend freuen.
Dabei waren die Verstecke nicht zufällig gewählt. Jede Station hatte einen Bezug zum Thema „Kopf“. Die erste Spur führte zum Appellhofplatz, wo in der gleichnamigen U-Bahn-Station die bekannten „Kölner Köpfe“ seit Jahrzehnten die Wände schmücken. Weiter ging es zur Gereonskirche: Im kleinen Park neben dem romanischen Bau erinnert der Kopf des heiligen Gereon an eine Legende aus dem 4. Jahrhundert. Die letzte Station lag in Ehrenfeld, einem Viertel, das für seine Street Art bekannt ist. Zwischen den farbenfrohen Graffiti finden sich immer wieder kreative Darstellungen von Köpfen in den unterschiedlichsten Formen und Stilen.
Mit dieser Aktion gelang es der ZNS-Stiftung, ein wichtiges Thema auf ungewöhnliche Weise sichtbar zu machen. Denn Schädelhirnverletzungen können Menschen jeden Alters treffen. Prävention beginnt oft mit Aufmerksamkeit und Bewusstsein – genau dort setzte die Schnitzeljagd an.
Am Abend traf Adel Tawil die Gewinnerinnen und Gewinner nach seinem Konzert persönlich. Besonders freute er sich mit Alina und Tim, die ihm erzählten, dass sie bald heiraten werden. Spontan sang er den beiden seinen Hit „So soll es bleiben“ – ein Moment, der die erfolgreiche Schatzsuche auf ganz besondere Weise abrundete.