Dr. Susanne Schaefer zusammen mit Unterstützern der Zurich steht vor einer Werbung für das TdG 2023

Tag der Gehirnerschütterung 2023

Erster Tag der Gehirnerschütterung

Ein neuer Aktionstag mit einem wichtigen Anliegen: Am 20. Oktober 2023 wurde erstmals der bundesweite „Tag der Gehirnerschütterung“ ins Leben gerufen. Die Initiative „Schütz Deinen Kopf!“ der ZNS-Stiftung und die Concussion Clinic des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am LMU Klinikum München möchten damit auf eine Verletzung aufmerksam machen, die oft unterschätzt wird – obwohl sie jedes Jahr viele tausende Menschen betrifft.

Rund 120 Teilnehmende kamen zum begleitenden wissenschaftlichen Symposium nach München. Im Mittelpunkt standen aktuelle Erkenntnisse zur Früherkennung, Versorgung und Prävention von Gehirnerschütterungen. Denn die Zahlen zeigen, wie wichtig Aufklärung ist: Allein im Sport ereignen sich jedes Jahr etwa 44.000 Gehirnerschütterungen - die tatsächliche Zahl liegt weit höher.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Vorstellung des K.E.K.S.-Tests durch die neue ZNS-Botschafterin für Kinderprojekte, die Kölner Schauspielerin Esther Brandt. Gemeinsam mit der Puppe Keks erklärte sie in einem Kurzfilm, woran Kinder und Eltern eine mögliche Gehirnerschütterung erkennen können. K.E.K.S. steht für Kopf, Empfindlichkeit, Konzentration und Schlaf – vier Bereiche, in denen sich Beschwerden bemerkbar machen können. Der Test hilft dabei, Warnzeichen einer Gehirnerschütterung frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen.

„Mir war nicht bewusst, wie viele junge Menschen jedes Jahr mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus behandelt werden“, sagte Esther Brandt. „Ich hoffe, wir können mit Keks einen Beitrag zur Aufklärung leisten.“

Wie groß der Informationsbedarf ist, zeigte auch das breite Medienecho zum ersten Tag der Gehirnerschütterung. Besonders die Geschichte der 13-jährigen Klara, die über Monate mit den Folgen einer Gehirnerschütterung kämpfte, bewegte viele Menschen. Für die ZNS-Stiftung ist das ein wichtiges Signal: Aufklärung kann dazu beitragen, Gehirnerschütterungen früher zu erkennen und langfristige Folgen zu verhindern. Der erfolgreiche Auftakt des ersten „Tags der Gehirnerschütterung“ macht Mut, diesen Weg weiterzugehen.

Hier geht können Sie das Programm 2023 herunterladen.