Zum Tag der Stiftungen

Tag der Stiftungen 2026

Wenn wir am heutigen Tag der Stiftungen darüber nachdenken, was eine Stiftung in ihrem Kern ausmacht, sind es nicht zuerst Zahlen, Projekte oder sichtbare Erfolge, die in Erinnerung bleiben. Es sind die Menschen.

Menschen, die sich ehrenamtlich für die ZNS-Stiftung engagieren – oft neben anspruchsvollen Berufen und mit wenig freier Zeit. Und die trotzdem da sind, wenn ihre Erfahrung, ihr Rat oder ihre Unterstützung gebraucht werden.

Menschen, die mit einer Spende, einer Zustiftung oder einer eigenen Benefizaktion dazu beitragen, dass Betroffene mit Schädelhirntrauma und ihre Familien kostenlose neurokompetente Beratung, Begleitung und Unterstützung finden können. Menschen wie unsere Stiftungsgründerin Dr. Hannelore Kohl: Vor mehr als 40 Jahren hatte sie den Mut und die Weitsicht, die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Schädelhirnverletzung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ihre Warmherzigkeit und ihr Einsatz prägen die Stiftung bis heute.

Und es sind Menschen, deren Geschichten uns unmittelbar zeigen, warum unsere Arbeit so wichtig ist: Michael, Tina, Robin, Luis und viele andere. Menschen, deren Leben sich durch einen Unfall von jetzt auf gleich grundlegend verändert hat. Gemeinsam mit ihren Familien und Freunden finden sie neue Wege, meistern Herausforderungen und erobern sich Schritt für Schritt Alltag, Selbstständigkeit und Teilhabe zurück. Ohne ihre Freunde und Familien ginge es nicht. Und auch an sie denken wir am heutigen Tag.

Manche Weggefährtinnen und Weggefährten fehlen heute. Sie haben die ZNS-Stiftung über viele Jahre begleitet und Spuren hinterlassen, die bleiben.

Am Tag der Stiftungen richtet sich unser Blick auf sie alle. Auf alle Menschen, die diese Stiftung tragen, unterstützen und mit Leben füllen. Denn am Ende sind es die Menschen, die die Wirkung einer Stiftung zuallererst möglich machen.